Der Fall Ignaz Walker

Hat das Bundesgericht der Staatsanwaltschaft blind vertraut?

Das Bundesgericht findet in seinem Urteil von April 2017 klare Worte für Walkers Freispruch vom Mordauftrag: Dieser sei «offensichtlich unhaltbar und damit willkürlich». Das Bundesgericht hält in seinem Urteil als Voraussetzung für Willkürrügen folgendes fest: Wer Willkür rügt – in diesem Fall der Urner Oberstaatsanwalt Thomas Imholz – dürfe sich nicht darauf beschränken, aufzuzeigen, wie einzelne Indizien zu würdigen gewesen wären. «Er muss sich vielmehr mit der gesamten Beweislage befassen und darlegen, dass und inwiefern seines Erachtens auch der aus der Gesamtheit der verschiedenen Indizien gezogene Schluss geradezu willkürlich ist.»

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